Sanofi
Lachende Frau mit Kind

Verstopfung bei Frauen

Frauen im Alter zwischen 15 und 50 Jahren sind rund zwei- bis dreimal so häufig von Verstopfung betroffen wie Männer. Schuld sind oft die weiblichen Geschlechtshormone. Die Auswirkungen des Hormonspiegels auf die Verdauung sind noch relativ unbekannt. Man weiß: Sowohl im Rahmen des Menstruationszyklus als auch in der Schwangerschaft, Stillzeit und den Wechseljahren ändert sich die Zusammensetzung des Hormoncocktails. Experten vermuten: Steigt der Anteil des weiblichen Geschlechtshormon Progesteron im Blut an, wird die Wirksamkeit des „Darm-Antreiber-Hormons“ Serotonin verringert. Häufig kommt es dann zu Verdauungsproblemen.

Verstopfung während der Schwangerschaft

Neben der vergrößerten Gebärmutter, die auf den Darm drückt, verlangsamen vermutlich auch die Schwangerschaftshormone die Tätigkeit des Darms uns führen so zu Verstopfung. In diesem Fall sollten Sie sich ärztlich beraten lassen, welches Mittel gegen Verstopfung angewendet werden kann.

Verdauungsprobleme während der Stillzeit

In der Stillzeit sind Verdauungsprobleme und Verstopfung nicht selten. Viele Mütter leiden unter diesen unangenehmen Verdauungstörungen und können sich so nicht unbeschwert dem Wichtigsten widmen: dem Baby! Die Ursachen werden hier ähnlich wie zu Beginn der Schwangerschaft in einer Hormonumstellung vermutet. Nach der Geburt kann diese die Verdauung ins Stocken bringen und eine Verstopfung verursachen. Zudem können Geburtskomplikationen wie Kaiserschnitt, Dammschnitt und auch Hämorrhoidalleiden den Stuhlgang erschweren und durch den damit unterbundenen Stuhlverhalt noch zusätzlich eine Verstopfung fördern. Auch sind die ersten Wochen nach der Geburt eine Zeit der Veränderung: ein neuer Tagesablauf, andere Lebensgewohnheiten.... Kein Wunder, wenn die Verdauung erst mal aus dem Gleichgewicht gerät und der Darm streikt.

Verstopfung in der Menopause

In den Wechseljahren gerät das fein abgestimmte Zusammenspiel der Hormone durcheinander. Hormone, vor allem Östrogene, spielen bei der Verdauung eine wichtige Rolle. Ändert sich der Hormonhaushalt, kann dies möglicherweise dazu führen, dass sich die Darmbewegungen verlangsamen und der Darm träge wird. Diese natürlichen Veränderungen, aber auch die künstliche Zufuhr von Hormonen gegen Wechseljahresbeschwerden, können bei Frauen zu Verstopfung führen.

Schilddrüsenunterfunktion - Eine Ursache für Verdauungsprobleme?

Im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion können viele Vorgänge im Körper verlangsamt ablaufen, so auch die Aktivitäten des Darms. Dies kann in der Folge zu Verstopfung und Verdauungsproblemen führen.

Wen betrifft´s?