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Wasser läuft über Hände

Verstopfung behandeln – mögliche Alternativen

Die Ursachen einer Verstopfung sind individuell sehr verschieden. Doch nur wer diese kennt, kann reagieren. Experten empfehlen, zuerst Allgemeinmaßnahmen (wie Ballaststoffe, Normalisierung von Bewegung und Trinkmenge) gegen Verstopfung auszuprobieren.

Essen Sie ausgewogen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu sich zu nehmen und parallel auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Was wie eine Kleinigkeit klingt, ist in Wirklichkeit eine ganze Menge − zum Beispiel 30 Esslöffel Früchtemüsli, 30 Vollkornzwieback oder 21 Salatköpfe. Gar nicht so einfach! Und außerdem haben Ballaststoffe oft den Nachteil, dass sie zu Blähungen führen können.

Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen

Wenn Sie müssen, gehen Sie – auch wenn Sie sich in einer ungewohnten Umgebung befinden oder nur öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen. Es ist eine gute Idee, für derartige Gelegenheiten immer ein paar antibakterielle Feuchttücher bei sich zu haben. Nicht zu gehen, obwohl man muss, bringt den körpereigenen Rhythmus durcheinander und kann Verdauungsprobleme wie Verstopfung hervorrufen bzw. verschlimmern.

Trinken Sie ausreichend

Auf eine tägliche Trinkmenge von etwa 2 Litern sollte geachtet werden. Eine hierüber hinaus gehende zusätzliche Flüssigkeitszufuhr hat jedoch in der Regel keinen verdauungsfördernden Effekt.

Bewegen Sie sich altersgemäß

Bewegung ist wichtig! Aber setzen Sie sich nicht selbst unter Druck: Es konnte bisher kein Hinweis darauf gefunden werden, dass eine über die normale altersgerechte Aktivität hinaus gehende sportliche Betätigung der Verdauung auf die Sprünge helfen kann.

Bleiben Sie entspannt

  • Erlernen Sie eine Entspannungstechnik (z.B. autogenes Training oder progressive Muskelentspannung) und wenden Sie diese regelmäßig an. Anfangs sollten Sie solche Entspannungstechniken am besten täglich praktizieren. Bei regelmäßiger Übung haben diese schnell eine positive Wirkung und Stress kommt gar nicht erst so schnell auf bzw. lässt sich schneller wieder abbauen.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Da die körperliche Stressreaktion darauf ausgerichtet ist, den Körper zu aktivieren und ihn auf Bewegung vorzubereiten, ist es hilfreich, wenn man tatsächlich körperlich aktiv wird.
  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich. Wer unter großem Stress steht, vernachlässigt häufig seine Ernährung, sodass zu den eigentlichen Stresswirkungen auch noch die ungünstigen Effekte einer einseitigen, unregelmäßigen Ernährung hinzukommen. Daher sollten Sie auch in stressigen Zeiten versuchen, Ihre Ernährung nicht zu vernachlässigen.
  • Pflegen Sie soziale Kontakte. Vor lauter beruflichem Stress vergisst man manchmal, dass es auch noch ein Privatleben gibt. Häufig leiden soziale Kontakte darunter. Versuchen Sie, Kontakte zu Freunden und Familie nicht einschlafen zu lassen. Soziale Kontakte sind in puncto Erholung ein wichtiger Faktor.
  • Hobbys und Freizeitaktivitäten kommen bei vielen Dauergestressten viel zu kurz oder werden ganz aufgegeben, weil man das Gefühl hat, keine Zeit mehr dafür zu haben. Dabei helfen solche außerberuflichen Aktivitäten, die einem Spaß machen und die man nur für sich selbst macht, die innere Balance zu halten. Überlegen Sie einmal, was Sie gerne machen. Wobei empfinden Sie Spaß? Was gibt Ihnen Zufriedenheit? Versuchen Sie, hin und wieder kleine Pausen vom Alltag in Ihr Leben einzubauen.
  • Schlafen Sie genug. Im Schlaf regenerieren sich Körper und Geist und sammeln Kräfte für den nächsten Tag. Zu wenig Schlaf kann daher zusätzlich stressen.
  • Wer permanent im Stress ist, dem fällt es häufig schwer, sich über Alltagsdinge oder Erlebnisse zu freuen bzw. positive Dinge auch als positiv wahrzunehmen. Oft bleiben dann nur die negativen Dinge des Tages in Erinnerung. Werden Sie daher wieder achtsamer für die positiven Dinge, die um Sie herum geschehen und lernen Sie, wieder zu genießen.

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